Geotop

Geotop Scheibenberg

Das Geotop Scheibenberg ist mit seinen teils weithin sichtbaren, bis zu 30 m hohen Basaltsäulen ein wichtiger Sachzeuge des erzgebirgischen Montanwesen. Vor allem durch die Gewinnung von Sand, Kies und Basaltsteinen wurden die sogenannten "Orgelpfeifen" am nordwestlichen und nordöstlichen Hang aufgeschlossen. Die in Richtung Südwest/Nordost ausgerichtete Steinbruchwand gehörte zum größten Steinbruch des Scheibenberges. Sie besitzt eine Länge von mehr als 200 m. Die senkrecht angeordneten Basaltsäulen sind im zentralen Steinbruchbereich am höchsten und werden in Richtung Nordosten und Südwesten niedriger. Vor allem am Fuß der Sedimenthänge liegen blockschuttartig die zur Zeit des Steinbruchbetriebs abgesprengten oder natürlich umgestürzten Blöcke der Basaltsäulen. Um 1800 galt der Scheibenberg als wichtiges Referrenzobjekt im Streit um die Entstehung der Erde, dem sogenannten Neptunisten-Plutonisten-Streit.

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Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.

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