Tagestour nach Marienberg

Reiche Silberfunde gaben im Jahr 1521 den Anlass zur Stadtgründung durch Herzog Heinrich den Frommen. Doch nicht nur der Glanz des Silbers, sondern auch der von Italien ausgehende Gedanke der Renaissance hat die Stadt nachhaltig geprägt. Nördlich der Alpen zeigt die wohl früheste und bis heute erhaltene Idealstadt-Anlage dieser Epoche faszinierende Regelmäßigkeit und Weite. Noch heute ist der Einfluss des Bergbaus spürbar und lässt sich bei einer Wanderung rund um Marienberg oder auch in den Ortsteilen, wie Pobershau entdecken. Marienberg ist mit dem Bus sehr gut erreichbar.

Tour
Wanderung
leicht
Bergbaugeschichte erwandern
Markierung: weiß-gelb-weiß, weiß-grün-weiß, EB rot, E3 blau
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POI
Ortschaft
Bergstadt Marienberg
Marienberg
Reiche Silberfunde im Marienberger Raum gaben im Jahr 1521 den Anlass zur Stadtgründung durch Herzog Heinrich den Frommen und noch heute ist hier allerorts der Einfluss des Bergbaus spürbar.
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POI
Parkplatz
Marienberg, Drei-Brüder-Höhe
Marienberg
Wanderparkplatz Plätze: 35
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POI
Historischer Stadtkern
Historische Altstadt Marienberg: Silber
Die Bergstadt Marienberg ist ein außergewöhnliches Zeugnis einer planmäßigen Bergstadt, die zum ersten Mal auf freiem, noch unbebauten Land in unmittelbarer Nachbarschaft zu reichhaltigen und vielfältigen Erzvorkommen gegründet wurde. Die Stadtplanung erfolgte nach dem Vorbild der Renaissance, die hier erstmals nördlich der Alpen bei einer Stadtgründung zur Anwendung kamen. Sowohl die Stadt Marienberg als auch die Bergbaulandschaft stehen für die finale Phase der Stadt- und Landschaftsentwicklung im Erzgebirge in Verbindung mit dem Silberbergbau im 16. Jahrhundert.
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Tour
Themenweg
leicht
Erlebnistour in der Bergstadt Marienberg
  10 Uhr Stadtführung »Bergstadt Marienberg – Renaissance im Erzgebirge« mit Begrüßungstrunk »Heinrich’s Tropfen« 12 Uhr Mittagessen im Ratskeller Marienberg oder Restaurant Roßtunnel im Hotel »Weißes Roß« (beides im Stadtzentrum) 14:30 Uhr Besichtigung des Besucherbergwerkes »Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht in Lauta« 16 Uhr Kaffeetrinken im Berghotel »Drei-Brüder-Höhe« mit Erzgebirgsrundblick vom hiesigen Aussichtsturm Tipp: Lassen Sie den Tag entspannt in der Badeund Saunalandschaft im Erlebnisbad AQUA MARIEN ausklingen. Der völlig regelmäßig angelegte Stadtgrundriss Marien­bergs gilt als Musterbeispiel des Städtebaues der Renais­sance nördlich der Alpen. Ein Stadtrundgang führt über den großen quadratischen Marktplatz mit dem Denkmal des Stadtgründers vorbei am Rathaus mit einem der be­deutendsten Renaissanceportale Sachsens zahlreichen Bürgerhäusern, dem Zschopauer Tor als letztem erhalte­nen von ursprünglich fünf Stadttoren, dem Lindenhäus­chen als Zeugnis einfacher bergbaulicher Wohnkultur bis zur wunderschön sanierten Kirche St. Marien, Sachsens jüngster spätgotischer Hallenkirche. Von der Blütezeit des Marienberger Bergbaus berichten anschaulich die Mu­seen und Besucherbergwerke, so auch der »Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht« in Lauta, der als offener Göpel ein Unikat im Erzgebirge ist. Vom Stadtzentrum in den Ortsteil Lauta gelangt man bequem mit dem PKW. Mehr Spuren des Bergbaus zu entdecken gibt es jedoch auf ei­ner kleinen Wanderung entlang des Bergbaulehrpfades Marienberg, der Sie aus dem Marienberger Stadtzentrum bis zum Pferdegöpel in Lauta führt! Zielgruppe: BestAgers mit Interesse für aktiven Kulturgenuss
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