Denkmal

Elite Werke - Verwaltungsbau

 

 

 

Ab 1912 begannen die Baumaßnahmen zur Verlegung der 1904 in Berlin gegründeten Maschinenfabrik Lueders KG nach Brand-Erbisdorf. Schrittweise wurde die Produktion von Teilen für die Autoindustrie und Schiffsmotoren hier her verlegt. Während des Ersten Weltkrieges wurden Heeresaufträge umgesetzt und im Wesentlichen Granathülsen und Geschosse produziert. Mit dem Erwerb einer Aktienmehrheit durch Opel stellte das Werk Opel-Motorräder her. Nach dem Rückzug von Opel im Jahr 1929 fand die Produktion ihr Ende. Während der 16 Jahre ihres Bestehens wurden insgesamt rund 3000 Personenwagen und 1000 Lastwagen hergestellt.

Das Hauptgebäude zeichnet sich durch eine markante Gliederung durch übergiebelte Risalite mit einer starken Pilasterarchitektur aus. Auf kunststeinernen Reliefs finden sich als Zierelemente Signets, stilisierte Werkzeuge und die Porträtbüsten der Firmengründer.  Der Treppenturm mit seinem Aufbau überragt den gesamten Gebäudekomplex. 

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