Bergwerk

Tiefer Heilige Dreifaltigkeit Stolln

Der „Tiefe Heilige Dreifaltigkeit Stolln“ diente vorwiegend der Entwässerung und Bewetterung der Grube.

Das Mundloch war lange Zeit komplett verschüttet und wurde in seiner jetzigen Form vom Verein „Gewerkschaft St. Briccius“ e.V. im Jahr 2009 hergestellt.

Trotz einer Mächtigkeit von teilweise über 11 Metern war die Lagerstätte der „Heiligen Dreifaltigkeit“ wegen geringen Erzgehalten und einem hohen Zinkanteil im Kupfererz oft nur mit Zubuße in Betrieb.

Auf einem im Mundlochbereich gefundenen Stein ist mutmaßlich die Jahreszahl 1517 eingehauen. Dieser Stein wurde wieder in die neu errichtete Mundlochmauerung eingesetzt und dürfe eine der ältesten erhaltenen, bergbaulichen Jahrestafel im Annaberger Revier darstellen.

Der ca. 400 m lange Stollen ist in seinem teils sehr engen originalen Querschnitt erhalten, allerdings nicht befahrbar.

Preise

Bitte beachten: Das Gebiet ist Landsschaftsschutzgebiet, das angegebene Objekt ist nur zu Fuß erreichbar, sehr steiles Gelände, gute Kondition notwendig, Privatgrundstücke - je nach landwirtschaftlicher Situation nicht alle Mundlöcher erreichbar und Führung nur nach Voranmeldung, keine Gastronomie vor Ort.

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