Montalandschaft Schneeberg - Filzteich / Rückdammrösche, Überlauf und Kunstgraben
Über die Striegelanlage durchquerte das Wasser den Teichdamm und floss durch die gemauerte Rückdammrösche in den Hauptkunstgraben. Der Überlauf des Filzteichdammes wurde zur Entlastung des Teiches bei einem Überangebot an zusetzendem Wasser erbaut. Nach dem Bau des Filzteiches wurde ein sich übermehrere Kilometer erstreckendes Kunstgrabensystem entwickelt und später mehrfach verändert.
Über die Striegelanlage durchquerte das Wasser den Teichdamm und floss durch die gemauerte Rückdammrösche in den Hauptkunstgraben. Das Mundloch der Rückdammrösche ist über eine steinerne Treppe von der Geländeoberkante zu erreichen. Eine hier eingelassene alte Granittafel erinnert an den Teichdammbruch von 1783. Der Überlauf des Filzteichdammes wurde zur Entlastung des Teiches bei einem Überangebot an zusetzendem Wasser erbaut. Der nach dem Dammbruch errichtete Überlauf wurde später auf die Hälfte verkleinert. Nach dem Bau des Filzteiches wurde ein sich übermehrere Kilometer erstreckendes Kunstgrabensystem entwickelt und später mehrfach verändert. Die Nutzung des Wassers erfolgte kaskadenartig, die Ableitung der genutzten Aufschlagwasser erfolgte über die tiefen Schneeberger Stolln in die entsprechenden Vorfluter. Die Kunstgräben waren ursprünglich meist mit Schwarten teilweise auch vollständig mit Steinplatten und Ackerboden abgedeckt. Der heute nicht mehr abgedeckte Kunstgraben ist bis zur Grube Peter und Paul als teilweise wassergefüllter Graben wieder hergestellt und an bestimmten Teilstrecken mit Bruchsteinmauern oder durch Holzausbau gesichert.
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