Radtour Freiberg-Halsbrücke und zurück
Landschaftlich sehr reizvolle und abwechslungsreiche Tour entlang zahlreicher bedeutender Sachzeugen des Bergbaus und Hüttenwesens. Highlights des UNESCO Welterbe Montanregion Erzgebirge in so kompakter Form, wie kaum irgendwo sonst.
Start und Ziel des Rundwegs ist die historische Bergwerksanlage "Alte Elisabeth". Von der Halde hat man einen wunderschönen Blick auf die Freiberger Altstadt. Die Grubenanlage selbst repräsentiert den technischen Stand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Zunächst nach Süd und an der Kreuzung nach links auf die Himmelfahrtsgasse abbiegen. Man passiert den Abrahamschacht, einst Hauptschacht der Himmelfahrt-Fundgrube. Den Hammerberg hinab geht es auf dem Radweg ins Muldental. Unten links abbiegen und über die Hammerbrücke die Mulde queren. In Halsbach nach links in den Talweg abbiegen.
Zwischen Halsbach und der Fuchsmühle befanden sich einst mehrere bedeutende Hütten, von deren Gebäudesubtanz allerdings nichts erhalten ist. Im Gelände findet man jedoch leicht Schlackenreste.
An der Fuchsmühle erneut die Mulde queren und nach rechts dem Radweg am Roten Graben folgen. Man passiert die Mundlöcher des Tiefen Fürstenstolln und des Hauptstolln Umbruchs, die jahrhundertelang die wichtigsten Entwässerungsstolln des Freiberger Bergbaus waren und gelangt nach Tuttendorf. Hier weiter dem Roten Graben folgen bis zur Erzwäsche der Grube Oberes Neues Geschrei in Halsbrücke.
Von der gegenüberliegenden Halde hat man einen Überblick über das Hüttengelände. Auf der anderen Muldenseite sieht man das 8. Lichtloch des Rothschönberger Stollns sowie die Halsbrücker Esse (1889 erbaut und mit ca. 140 m das höchste Ziegelgebäude Europas).
An der Kreuzung links zum ehemaligen Halsbrücker Bahnhof fahren, wo der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Freiberg-Halsbrücke beginnt. Am Ortsausgang von Halsbrücke sieht man rechts die Halde und das Treibehaus der Grube Oberes Neues Geschrei. Man gelangt weiter nach Tuttendorf mit seiner Bergmannskirche St. Anna (links). Rechts und links entlang des Weges zwischen Tuttendorf und Freiberg gibt es teils gute Fernsichten über die Bergbaulandschaft mit zahlreichen Halden des Altbergbaus.
Am Ende des Radweges rechts halten auf den Fuchsmühlenweg diesem nach Südwesten folgen, wo man zum Ausgangspunkt zurückgelangt.
- aussichtsreich
- geologische Highlights
- Einkehrmöglichkeit
- kulturell / historisch
- Rundtour
- familienfreundlich
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Erlebnisheimat Erzgebirge
Autor : Jens Grigoleit, Fremdenverkehrsverein Freiberg