Denkmal

Uranbergbau Schacht 371 - Zechenhaus

Das dreigeschossige, als Längsbau ausgeführte Zechenhaus entstand als verputzter Klinkerbau  in der ersten Bauphase des Betriebsgeländes von Schacht 371 ab 1955. Später erhielt es einen U-förmigen Anbau, den heutigen Kopfbau mit repräsentativen Eingangsbereich und drei Zwei-Flügel-Türen. Ursprünglich wurden das erste und zweite Obergeschoß des Längsbaues als Kaue genutzt. Im Erdgeschoß sowie im U-förmigen Anbau befanden sich Verwaltungsräume. Das Gebäude ist nur teilunterkellert, die Kellerräume wurden zur Verwahrung von Technik und zur Materialausgabe genutzt. Das Gebäude erfuhr 1995 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, die verbunden waren mit einem Umbau zum Bürokomplex mit Laboreinrichtungen sowie einer leichten, zeitgemäßen Überformung der Fassade. Bei den Umbauten wurden Trennwände sowie vereinzelt Decken eingezogen und ein Fahrstuhl eingebaut, das Treppenhaus wurde in seiner ursprünglichen Form beibehalten. Von den Kauen des Zechenhauses führten ehemals zwei Brücken, sogenannte Sauberlaufgänge, zum Schachthaus. Eine dieser Brücken ist erhalten und wurde bereits teilsaniert.

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