Technisches Museum Siebenschlehener Pochwerk
- Denkmal des Kobaltbergbaus
- diente der Aufbereitung von abgebauten Erzen
Entdecken Sie das unterirdische Erbe Schneebergs
Zur Fundgrube Gesellschafter Zug gehörte die 204 m lange Abzugsrösche. Eine Rösche bezeichnet einen unterirdischen, bergmännisch angelegten Wasserlauf.
Nach umfangreichen Umstrukturierungen im Schneeberger Bergbau Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es möglich, Wasser von der Filzteichwasserversorgung in die Lindenauer einzuspeisen. Die Fundgrube Gesellschafter Zug erhielt als Förderanlage anstatt des bisherigen Pferdegöpels einen durch Wasser angetriebenen Turbinengöpel. Das abfließende Betriebswasser wurde durch die Abzugsrösche abgeführt, um es den Pochwerken zuführen zu können. Daneben war in der wie ein Stolln ausgebauten Rösche ein Transport der geförderten Pochgänge (Erze, welche im Pochwerk aufbereitet wurden) möglich.
Im Rahmen des Besucherbetriebes im Technischen Museum „Siebenschlehener Pochwerk“ ist eine geführte Befahrung der Abzugsrösche möglich.
Letzer Einlass 16 Uhr
geschlossen: Karfreitag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt und Tag der Deutschen Einheit
Sonderöffnungszeiten: Welterbetag, Pfingstmontag, Schneeberger Bergstreittag, Reformationstag und Schneeberger Lichtelfest
Erwachsene 3,00 €
Familien 6,00 € oder 8 €
Studenten/Schüler 2,00 €
Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei
Ermäßigte Erwachsene 2,50 €
Gruppen ab 12 Personen:
Erwachsene 2,50 €
Ermäßigt 1,50 €
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Städteverbund Silberberg