Stollnbrunnen
Der Stollnbrunnen gehört als Stollnwasser zur 1659 erwähnten Martinfundgrube. Das Stollnwasser hat etwas mehr Radium als die Wiesenquelle von Bad Schlema.
Der Stollnbrunnen gehört als Stollnwasser zur 1659 erwähnten Martinfundgrube. Diese Fundgrube liegt in etwa 150 Meter Entfernung vom Stollnbrunnen. In der Nähe befand sich auch der sogenannte Wolfsthalhammer und die Hammerschänke (heute Feuerwehr und Landhof). In der Fundgrube selbst wurde Eisenerz geschürft. Das war von großer Bedeutung für das Schneeberger Revier, denn “ohne Eisen kein Silber”. Belegt ist die Fundgrube mit Stollnwasser ab 1572 in den Schneeberger Berglehnbüchern. Das Stollnwasser hat etwas mehr Radium als die Wiesenquelle von Bad Schlema.
Hartmannsdorf verzeichnet einige der ältesten Zeugnisse des Erzbergbaus im Westerzgebirge. Hier finden sich viele alte Stolln wie die Winselmutter, welche Zeugnisse des Eisenerzbergbaus im Rödeltal sind. Heute ist Hartmannsdorf mit dem Hohen Forst und dem Filzteich Teil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří die den UNESCO- Welterbetitel trägt.
Die Anlage ist dauerhaft geöffnet. Wir bitten bei Frost und Schnee um Vorsicht, denn es besteht Rutschgefahr.
kostenfrei
Über die Autobahn A72, Abfahrt Zwickau West oder über die B93 aus richtung Aue: Kommen Sie über den Autbahnzubringer S282 und fahren Sie in Richtung 08107 Hartmannsdorf ab. Folgen Sie der Beschilderung in Richtung Landhof und Pension Flechsig.
In 08107 Hartmannsdorf: Sie können am Dorfplatz, Rothenkirchener Str. 52 oder am Parkplatz des Freibads am Sportplatz, Badstraße 5, parken.
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Erlebnisheimat Erzgebirge