St. Blasiuskirche
An Stelle der ursprünglich errichteten hölzernen Wegekapelle steht seit 1483 ein massiver Kirchenbau. Zwischenzeitlich vorgenommene Erneuerungen oder Reparaturen verlangten einen völligen Umbau im Jahr 1899. Die einschiffige, gerade geschlossene Kirche ist versehen mit Korbbogenfenstern. Das hohe abgewalmte Satteldach mit Dachreiter und Schieferbedeckung schützt die innere Kassettendecke und den holzgeschnitzten Altar. Im Altar sind barocke Teile, wahrscheinlich vor 1696 geschnitzt, integriert. Die St. Blasiuskirche ist die Filialkirche der Niederzwönitzer Hauptkirche St. Johannis. Im Volksmund "die obere" Kirche genannt. Auf dem Kirchhof wurden ursprünglich nur Verstorbene aus dem oberen Gemeindeteil von Niederzwönitz, ab der Wehrbrücke bis zur Stadtgrenze, beerdigt.
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