Scheibenberg
Scheibenberg liegt am Nordwesthang des gleichnamigen Berges. Der ist einer von den drei Tafelbergen des oberen Erzgebirges. Er ist nicht der höchste von den dreien aber wahrscheinlich der schönste. Seine Lage und die Offenheit Richtung Westen sorgen für ein ganz besonderes lokales Klima auf und an ihm.
Die Stadt wurde 1522 gegründet, erhielt 1530 das Stadtrecht und ein paar Jahre später die Bergfreiheit mit eigenem Bergamt. Hier lebte der Chronist und Pfarrer Christian Lehmann (1611 –1688). Er führte die Stadt durch die Wirren des 30-jährigen Krieges. Der anfangs so vielversprechende Silberbergbau erfuhr bereits 1543 einen großen Rückgang. 1566 wurden die Gruben ganz aufgegeben. Wahrzeichen der Stadt ist der 807 m hohe Scheibenberg mit seinem neu errichteten 28 m hohen Aussichtsturm. Die von weitem sichtbaren 40 m hohen Basaltsäulen, auch Orgelpfeifen genannt, sind ein geologisches Naturdenkmal und ein besonderer touristischer Anziehungspunkt. Die Bergknapp- und Brüderschaft Oberscheibe/Scheibenberg e. V. sorgt für die Aufrechterhaltung bergmännischer Traditionen
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