PURPLE PATH - "Beyond Horizons 2025" von James Turrell
Oelsnitz/Erzgeb. leuchtet
Seit Samstag, den 29. November 2025, können Besucher ein bedeutendes Werk zeitgenössischer Lichtkunst dauerhaft erleben – „Beyond Horizons 2025“, ein Ganzfeld des weltbekannten US-amerikanischen Künstlers James Turrell.
Einzigartige Kunst
James Turrell gehört zu den wichtigsten Künstlern unserer Zeit. Er arbeitet mit Licht als Material und schafft damit beeindruckende Räume, die unsere Wahrnehmung verändern. Seine Werke faszinieren Menschen auf der ganzen Welt – etwa auf der japanischen Kunstinsel Naoshima oder in den USA. Wer seine Installationen betritt, taucht in farbiges Licht ein, das alle Schatten auflöst und Zeit sowie Raum scheinbar zum Stillstand bringt.
Einmaliges Erlebnis
Wer „Beyond Horizons 2025“ betritt, wird Teil des Lichts. Um die Intensitätdes Empfindens zu gewährleisten, ist die Besucherzahl pro Zeitfenster auf ca. zehn Personen begrenzt. In einer schattenlosen Umgebung löst sich das Gefühl von Zeit und Raum auf – still, intensiv, unvergesslich. Das Werk ist in Sachsen und Deutschland einmalig
Licht trifft Industriekultur
Die begehbare Lichtinstallation entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Karl-Liebknecht-Schachtes in der Halle 18, direkt neben der KohleWelt – Museum Steinkohlenbergbau Sachsen, und ist Teil des Kunst- und Skulpturenweges PURPLE PATH, einem Hauptprojekt der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Ausgehend vom Narrativ „Alles kommt vom Berg her“ verbindet der PURPLE PATH über zeitgenössische Kunst die Menschen in Chemnitz und in den Kommunen des Erzgebirges, Mittelsachsens und des Zwickauer Lands miteinander.
Die dafür vom Büro H2 ARCHITEKTUR by hendrik heine aus Lichtenstein umgestaltete, dreischiffige Industriehalle steht für eine völlig neue Form der Denkmalpflege: Das historische Stahlskelett der rund 1.600 Quadratmeter großen Halle wurde abgetragen, restauriert und samt Kranbahn neu aufgerichtet. Das restaurierte Stahlskelett umschließt nun Turrells faszinierende Lichtwelt – ein Raum, in dem Farbe, Raum und Wahrnehmung ineinanderfließen.
Informationen zum Besuch
Besucherslots: ca. 10 Personen
Jeder Besuchsslot dauert etwa 30 Minuten. Die gesamte Licht- und Farbdarstellung durchläuft jedoch einen Zyklus von einer Stunde. Wer den vollen Farbverlauf erleben möchte, kann dies durch die Buchung von zwei aufeinanderfolgenden Slots erleben.
Wir bitten um Beachtung, dass Tiere (auch Assistenztiere) im Kunstwerk nicht gestattet sind.
Barrierefreiheit:
- Ein barrierefreier Zugang zum Kunstwerk ist gewährleistet.
- Am Ende des Ausstellungsraumes befindet sich eine nicht optisch gekennzeichnete Absturzkante, die je nach Licht- und Sichtverhältnissen schwer wahrnehmbar ist.
- Das Betreten des Kunstwerks mit Gehhilfen ist nicht gestattet. Auf Wunsch können Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität einen Rollstuhl ausleihen. Für Rollstühle und Rollatoren stehen Überzieher zur Verfügung, um den Boden des Kunstwerks zu schützen. Ohne diese dürfen Rollstühle und Rollatoren nicht mit in das Kunstwerk genommen werden.
- Die Lichtinstallation enthält Stroboskopeffekte, die bei bestimmten Blitzfrequenzen epileptische Anfälle auslösen können. Epileptiker oder Epilepsiegefährdete sollten den stroboskopischen Ausleuchtbereichen fernbleiben.
Empfehlungen für den Besuch:
Das Tragen von heller Kleidung und flachen Schuhe wird empfohlen.
Verbinden Sie Ihren Besuch mit einer Führung durch die KohleWelt – Geschichte und Zukunft an einem Ort.
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Geschlossen am 24. und 31. Dezember.
Tickets
Eintritt: Erwachsene 15 €, Ermäßigt* 12 €
Sondertarif Mittwoch
Jeden 1. Mittwoch des Monats können zwischen 10:30 bis 13:00 Uhr kostenfreie Zeitfenster gebucht werden.
Die Buchung hierfür ist ausschließlich online möglich.
Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Tickets pro Zeitfenster zur Verfügung.
Mit dem Auto:
- über die Autobahn A72: bis Abfahrt Stollberg-West, dann Richtung Oelsnitz/Erzgebirge bzw. Lugau und der Ausschilderung folgen
- über die Autobahn A4: Abfahrt Hohenstein-Ernstthal, dann Richtung Lugau, ab Lugau der Ausschilderung folgen
- aus dem Erzgebirge kommend: zunächst der Ausschilderung in Richtung Zwickau oder Chemnitz folgen, dann über die A72 wie oben beschrieben; oder direkt der Ausschilderung in Richtung Stollberg folgen, von Stollberg nach Oelsnitz/Erzgebirge und der Ausschilderung "Bergbaumuseum" folgen
Mit der Bahn:
- Aus Richtung Chemnitz: Ab Chemnitz mit Citybahn (Linie 522) nach Stollberg, ab Stollberg mit der Citybahn (Linie 523) Richtung Glauchau bis Haltepunkt „Neuoelsnitz/Bahnhof“
- Aus Richtung Zwickau: Ab Glauchau mit der Citybahn (Linie 523) Richtung Stollberg bis Haltepunkt „Neuoelsnitz/Bahnhof“
Mit dem Bus:
- aus Richtung Chemnitz: Mit der Linie 262 bis Oelsnitz/Erzgebirge, Haltestelle „Bergbaumuseum“
- aus Richtung Zwickau: Mit der Linie 139 bis Oelsnitz/Erzgebirge, Haltestelle „Kreuzung“ bzw. „Bergbaumuseum“
- aus Richtung Annaberg: Mit der Linie 413 bis Stollberg „Bahnhof“, weiter mit der Grünen Linie (2) bis Oelsnitz/Erzgebirge „Bergbaumuseum“
- aus Richtung Schneeberg: Mit der Linie 365 bis Aue „Postplatz“, weiter mit der Linie 380 bis Stollberg „Bahnhof“, anschließend mit der Grünen Linie (2) bis Oelsnitz/Erzgebirge „Bergbaumuseum“
- aus Richtung Aue: Mit der Linie 380 bis Stollberg „Bahnhof“, anschließend mit der Grünen Linie (2) bis Oelsnitz/Erzgebirge „Bergbaumuseum“
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Stadt Oelsnitz/Erzgebirge