Bergwerk

Bergbaulandschaft Eliastal - Gleichheit Fundgrube

Die Rovnost Fundgrube war die am tiefsten entwickelte Grube im Bergbaugebiet Joachimsthal. Die 12. Sohle befand sich 663 m unter der Oberfläche und die Gesamttiefe einschließlich Blindschacht betrug 708 m. Insgesamt wurden hieraus 3179 Tonnen Uran gefördert. Die Gründung des Bergwerks geschah verhältnismäßig spät im Jahr 1792. Zu Ehren des berühmten Professors der TU Bergakademie Freiberg, A. G. Werner, wurde die Grube 1850 von Rudolph in die Werner Fundgrube umbenannt. 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Werner Schacht zum Hauptschacht vom Westteil des Bergbaudistriktes Joachimsthal. In den 1920 Jahren wurde das Bergwerk umfassend modernisiert. Eine Weiterentwicklung und Ausweitung der Grubenräume erfolgte während des 2. Weltkrieges und ging einher mit der Errichtung des ersten Zwangsarbeiterlagers. Gleich nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Schacht in "Gleichheit" umbenannt. 1950 wurde ein großes Zwangsarbeiterlager für 1400 Personen errichtet. Es hatte den Ruf, das Unmenschlichste von Joachimsthal zu sein.

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