Bergbaulandschaft Eliastal - Elias Fundgrube
Mit der Gründung im Jahr 1538 war die Elias Fundgrube bis in die Mitte des 19. Jh eine der wichtigsten Silberfundgruben im Joachimsthaler Bergbaudistrikt. Mit fortschreitender Entwicklung der nahe gelegenen Werner Grube verlor sie allerdings an Bedeutung bis schließlich der Schacht im Jahr 1892 verfüllt wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die landschaftliche Umgebung der Grube sehr stark verändert. Der neue Jiřina Schacht wurde mit einer Gesamttiefe von 440 m neben der alten Elias Fundgrube abgeteuft. Die Hänge des Eliastals wurden fortan mit Haldenmaterial angefüllt und prägen nun das Landschaftsbild. Ebenso wurde ein Teil des Tals mit Absetzschlämmen der Aufbereitungsanlage geflutet.
Zwei Lager zur Internierung von Zwangsarbeitern, die im Bergwerk Dienst leisten mussten, wurden zwischen 1949 und 1950 nahe der Grube errichtet. Hierzu existiert nun ein Mahnmal, welches den Leiden der politisch inhaftierten Zwangsarbeiter unter dem kommunistischen Regime gedenkt.
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