Bergbaulandschaft Buchholz - St. Katharinenkirche
Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte St. Katharinenkirche konnte erst 1981 vollständig wieder aufgebaut werden. Zum wertvollsten Inventar der Kirche gehören u.a. der Hochaltar aus der Werkstatt von HANS HESSE.
Der Bau der spätgotische Hallenkirche in Buchholz wurde ab 1506 begonnen. Sie konnte erst um 1523 mit einer Holzdecke geschlossen werden. Erst in den Jahren 1872-75 wurden der Einbau der Emporen, die Einwölbung der Kirche und der Turmausbau realisiert. Infolge der Kriegsereignisse des Zweiten Weltkriegs kam es 1945 bei einem Luftangriff zur Zerstörung der St. Katharinenkirche bis auf die Umfassungsmauern und den Turmstumpf. Erst 1981 konnte ihr Wiederaufbau abgeschlossen werden. Der mächtige Baukörper der Kirche mit dem markanten Turm prägt wesentlich das Stadtbild der Bergstadt. Zum wertvollsten Inventar der Kirche gehören der Hochaltar und der Wolfgangsaltar. Die barocke Kanzel vom Ende des 17. Jahrhunderts mit aufwendigen Schnitzereien stammt aus der Klosterkirche in Grimma. Der prächtige Hochaltar stammt aus der Werkstatt von HANS HESSE. Der Altar war ursprünglich um 1520 für das Annaberger Franziskanerkloster angefertigt worden. Seit 1594 ist er in der St. Katharinenkirche untergebracht und überstand die Kriegszeit des Zweiten Weltkrieges unbeschädigt. Auf dem Mittelbild des Wolfgangsaltars sind der heilige Wolfgang und Darstellungen vom Ursprung des Annaberger Bergbaus, die Danielslegende, zu sehen. Der um 1515 angefertigte Wolfgangsaltar stammt ebenfalls von HANS HESSE. Er wurde 1991 aus der Hospitalkirche in die St. Katharinenkirche überführt.
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