Blockline Loop 2: Holzhau » Frauenstein » Blockhausen » Kreuztanne » Holzhau
Die 52 km Tour mit 1.010 Höhenmetern führt euch vorbei an faszinierender Holzkunst und alten Wasserrädern über die Orte Holzhau, Hermsdorf, Frauenstein, Mulda und Dorfchemnitz.
Durch das Tal der klappernden Mühlen in die Abenteuerwelt Blockhausen. Mit kräftigem Quietschen und Rauschen treiben die riesigen hölzernen Wasserräder die Mühlen im Gimmlitztal an. Einen Vorhang aus klarem Wasser speien sie wieder aus. Die Hämmer und Mörser der Mahl- und Stampfwerke entwickeln enorme Kräfte, die man als Mensch allein nicht aufbringen könnte. Enorme Kräfte entwickeln auch die kreischenden Kettensägen, die bei der alljährigen Kettensägenweltmeisterschaft verblüffend filigrane Kunstwerke aus den gigantischen Holzblöcken schnitzen. In Blockhausen taucht Ihr in eine gigantische Fantasiesiedlung aus Holz ein, mitten im Privatwald der Försterfamilie Martin. Eine vergleichbar große Holzskulpturensammlung findet man wohl nirgendwo. Der Höhepunkt ist der 40 Meter lange Tisch. Geschnitzt aus einem einzigen Baumstamm steht er im Guinness-Buch der Rekorde.
Wegbeschreibung
Die Rundestrecke beginnt am Portal in Holzhau, zunächst geht es über die Transferstrecke ( BLOCKLINE - Verbindung) in Richtung Hermsdorf (BEschilderung BL 2). Die BLOCKLINE Route führt dann durch das Gimmlitztal in Richtung Frauenstein. Über der Stadt thront die alte Burgruine und versprüht den Charme schottischer Highlands hier im Erzgebirge. Anschließend passiert ihr den Ort Mulda, das schon frühzeitig als Uhrmacher und Geigenbauerdorf bekannt war. An heißen Tagen lohnt ein Zwischenstop im Erlebnisbad Mulda, um müde Beine zu erfrischen. Nun geht es über die Geleitstraße einen Anstieg hinauf zu einer Anhöhe, die nächste Belohnung wartet im Walderlebnisdorf BLOCKHAUSEN auf. Das Zentrum der Kettensägenkunst ist ein besonderes Highlight auf dieser Runde. Weiter geht es nach Dorfchemnitz, wo das Wasser schon seit Jahrhunderten schwer arbeitet. Zwei kräftige Wasserräder lassen die Schmiedehammer im „Eisenhammer“, einem der ältesten Handwerksbetriebe Sachsens, unermüdlich klopfen. Entlang der Bergstadt Sayda, die schon früher als wichtige Zollstation große Bedeutung als Rast- und Handelsplatz hatte, geht es in Richtung Kreuztanne. Von hier führt die Transferstrecke des Loop2 über Cämmerswalde wieder zurück nach Rechenberg- Bienenmühle/ Holzhau.
434 m
- aussichtsreich
- faunistische Highlights
- Einkehrmöglichkeit
- kulturell / historisch
- botanische Highlights
- Rundtour