Radfahren
leicht

Route Kult(o)urhauptstadt

Entdecken Sie die Kulturhauptstadt Europas 2025 per Rad und bekommen Sie einen Vorgeschmack auf ausgewählte Projekte.

Im Jahr 2025 wird Chemnitz gemeinsam mit der serbischen Stadt Nova Gorica europäische Kulturhauptstadt sein. Dieser Titel wurde von einer internationalen Jury verliehen und würdigt den Weg, den eine Stadt sich vorzunehmen gedenkt. Es geht um Kultur – aber auch im Sinne eines Miteinanders. Wie wollen wir in Zukunft leben? Was macht eine Stadt aus? Wie können wir aus der Krise lernen? Bereits jetzt sind in Chemnitz Hinweise, Aktionen oder auch richtige Projekte zu entdecken, die den Weg zur Kulturhauptstadt flankieren oder einen besonders europäischen Bezug vorweisen. Zudem gibt es Orte, für die große Pläne bestehen und die 2025 besonders im Mittelpunkt stehen sollen. Begleiten Sie uns bei dieser Tour auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 – am besten mit dem Rad!

Wegbeschreibung

Die Stadtwirtschaft (Jakobstraße 46)

Am Fuße des „Sonnenberg“ lohnt sich der Blick auf einen ehemaligen Recyclinghof. Das klingt verrückt, ist aber so. Denn dort entsteht im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung ein sogenannter „kultureller Inkubator“. Im Zentrum des Projektes steht das kreative Zusammenwirken von verschiedenen Gemeinschaften. Nicht nur physisch, sondern auch digital! Auf dem 12.000 m² großem Grundstück werden die fünf Gebäude durch drei Höfe miteinander verbunden. Jeder Hof konzentriert sich dabei auf eine bestimmte Macher-Aktivität, zum Beispiel auf kreative Experimente, Ausstellungshallen oder Bandprobenstudios. Nähere Details werden im Rahmen eines partizipativen Planungsprozesses diskutiert. Das Haus D in der Jakobstraße wird bereits von Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft bespielt und wir finden: von hier aus kann man gut mit dem Rad aufbrechen.

Bunte Treppe am Technischen Rathaus (Augustusburger Straße)

Die Treppe an der Augustusburger Straße ist ein Teil des „Nimm Platz“ – Projektes der Chemnitzer Kulturhauptstadtbewerbung 2025. Interessierte sollten dabei ihre Lieblingsorte vorstellen und Ideen sammeln, wie man diese gestalten kann. Über das Design der Treppe konnten dann Bürgerinnen und Bürger bestimmen und diese haben sich letztendlich für die „Lego-Treppe“ entschieden. Damit wurde durch breites bürgerschaftliches Engagement, unter anderem durch die Initiative des Buntmacher*innen e.V., ein weiterer Begegnungsort in der Stadt Chemnitz geschaffen. Etwas nach hinten gesetzt verbindet sie die Innenstadt mit dem Sonnenberg – und ist einer der schönsten Orte für Freunde eines gepflegten Sonnenuntergangs.

 Allee des Lichts (Park der Opfer des Faschismus)

Die Laternen, welche im Park der Opfer des Faschismus den Hauptweg säumen, entpuppen sich beim näheren Betrachten als wahre Schönheiten. Sie treten meist Paarweise auf und guckt man auf den Boden, erkennt man Städtenamen in den Steinen. Denn: es sind die Laternen der Chemnitzer Partnerstädte. Man kann sich also auf dem Weg durch den Park gleich ein bisschen kosmopolitisch fühlen.

Hartmannfabrik – Werkstatt für Kultur und Demokratie (Fabrikstraße 11)

Die Hartmannfabrik ist ein Ort, an dem der sogenannte „Lokomotivkönig“ Richard Hartmann früher – genau – Lokomotiven produzierte. Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres wird die ehemalige Fabrik zu einer europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie. Zusätzlich wird sie als zentrale Anlaufstelle und als moderner Empfangsschalter für Gäste des Kulturhauptstadtjahres 2025 dienen. Im Vorfeld werden dort bereits die „Akademie der Autodidakten“ sowie verschiedene Ausstellungen zu erleben sein.

Stadt am Fluss

Die Vision „Stadt am Fluss“ befasst sich mit der Wiederbelebung von fünf Arealen entlang des Flusses „Chemnitz“. Dazu gehören unter anderem die Quelle selbst, zwei Standorte im Stadtpark, das Bahnviadukt und der Uferpark nahe der Innenstadt. Eine neue Gestaltung soll diese Gebiete miteinander verbinden und den Zugang zum Fluss Chemnitz und damit auch einen Zugang zu den Menschen ermöglichen.

EUROPA am Wirkbau

Fährt man am Fluss entlang und erlaubt sich einen kleinen Umweg in Richtung Süden der Stadt, wird Europa auf einmal sehr plakativ sichtbar! Denn genau das ist das Ziel einer Lichtinstallation am Wirkbau, die natürlich besonders in der Dunkelheit ihre Wirkung entfaltet. Die Installation wurde vor dem Hintergrund der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 und zum Auftakt der 10. Tage der Industriekultur am 26. September 2019 erstmals präsentiert.

Garagencampus (Zwickauer Straße 164)

Ein ehemaliges Straßenbahndepot soll zum Treffpunkt im Viertel werden. Als eine Interventionsfläche im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt 2025 werden bereits jetzt Skizzen und Zukunftsvisionen erstellt. Das geschieht unter Einbeziehung vieler Akteure des Stadtteils und darüber hinaus, mit dem Ziel, viele unterschiedliche Interessen zu vereinen und dass das Ergebnis europäische Strahlkraft entwickelt.

Details zur ausgewählten Route
Strecke 9,7 km
Dauer 40 m
Aufstieg 19 m
Abstieg 30 m
Start
Start Die Stadtwirtschaft (Jakobstraße 46)
Ziel Garagencampus (Zwickauer Straße 164)
Details
Höhe
315 m
293 m
Eigenschaften
  • Von A nach B
Mehr Informationen finden Sie hier

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.

Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.

Autor : CWE mbH / Tourist-Information Chemnitz