Radeln auf dem Ravelradweg
Eine besonders schöne Grenzerfahrung machen Radwanderer auf dieser Tour über die deutsch-belgische Grenze und durch den Naturpark Hohes Venn.
Ravel: Réseau Autonome de Voies Lentes, zu Deutsch: Autonomes Netz für langsam fließenden Verkehr - so heißen die 1.800 Kilometer stillgelegten Eisenbahntrassen und Wege entlang von Wasserstraßen, die seit 1995 in der Region Wallonien im Osten Belgiens ausgebaut wurden. Was sich nach unbezwingbaren Höhen und Tiefen für die Wanderer, Radfahrer und Reiter anhört, trifft keineswegs zu – im Gegenteil: Stillgelegte, zu Radwegen umgebaute Bahntrassen führen durch Tunnels unter den Steilhängen hindurch und auf Viadukten über die Täler hinweg.
Eine besonders schöne Route des Bahntrassenradelns führt von der Jugendherberge Monschau-Hargard aus über die Ortschaft Imgenbroich, ein oberhalb Monschaus auf den Eifelhöhen gelegenes, ehemaliges Tuchmacherdorf - heute Einkaufs- und Industriezentrum. Kurz nach der Ortschaft Konzen, dem ältesten Ort Monschaus, überquert man schon den Ravelradweg und befindet sich im Königreich Belgien! Über eine schöne Forststraße geht es langsam bergab mit schönem Blick auf das Naturschutzgebiet „Hohes Venn“, mit 4.000 Hektar Fläche das größte Hochmoor Europas. Bäche, Seen, Talsperren sowie leuchtende Landschaftsbilder erwarten die Augen des Betrachters. Fernab vom Straßenverkehr führt dieser Radweg ohne nennenswerte Steigungen mitten durch die Natur. Am früheren Konzener Bahnhof endet dieser Streckenabschnitt. Über die kleine Siedlung Menzerath mit dem schönen Weiher kommen Sie zurück zur Jugendherberge Monschau-Hargard.
- aussichtsreich
- Einkehrmöglichkeit
- kulturell / historisch
- botanische Highlights
- Rundtour
- familienfreundlich
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Deutsches Jugendherbergswerk / Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e. V.
Autor : Thomas Ritter