Radfahren
schwer

Oberlausitz-Elberadweg-Kombi

Bei unserer kombinierten Radtour ist Kondition gefragt! Von der Oberlausitz ins Elbland fahren wir über sieben Radwege durch das östliche Sachsen. Die Oberlausitz mit ihrem reizvollen Wechselspiel der Landschaften ist die Ausgangsregion: Nördlich, oberhalb der „Stadt der Türme“ Bautzen, wartet eine Teich- und Heidelandschaft, während der Süden mit seinem schroffen Berg- und sanftem Hügelland mit reichem Baumbestand eindrucksvolle Abwechslung bietet.

Ihre Radtour von der Oberlausitz ins Elbland

Das Bemerkenswerteste an der Oberlausitz ist aber sicherlich die Mundart mit ihrem rollenden „R“: fragen Sie einfach nach dem Weg nach Dresden und Sie werden es live hören! Einzigartig sind hier auch die Umgebindehäuser und die Sorben mit ihrem Brauchtum und ihrer besonderen Sprache. Die Oberlausitz ist reich an Sagen, die sich um Schätze drehen, die früher hier in den Bergen verborgen gewesen sein sollen. Dazu gehören beispielsweise die Zauberer „Pumphut“, welcher in Wilthen anzutreffen sein soll und „Krabat“.

Von der geschichtsträchtigen Oberlausitz weiter zum Star der deutschen Radwege – dem Elberadweg. Kein Wunder, bei der Vielfalt von Kultur und Natur. Ganz im Osten türmen sich dramatisch die Felsen der Sächsischen Schweiz, um dann nach Dresden in die sanften Hügelkuppen des Meißner Spaargebirges überzugehen, welches als kleinstes Gebirge Sachsens gilt. Dazwischen wechselt sich urwüchsige Natur mit terrassierten Weinbergen ab, eingestreut liegen friedliche Dorfanger wie in Altkötzschenbroda und die malerischen Altstädte von Meißen und Pirna.

Ganz im Nordwesten wartet die Lutherstadt Torgau mit dem Renaissance-Schloss Hartenfels mit vielen Attraktionen. Kombiniert mit einem Schuss Dresdner Hochkultur von Kunstsammlungen bis Zwinger. Diese liegen quasi am Wegesrand: die Semperoper ist vom Rad aus zu sehen und im Sommer führt der Weg mitten durch die Filmnächte am Elbufer – mehr passt wirklich nicht in eine Radtour!

Routenempfehlung
Jonsdorf • Görlitz (65 km) • Bautzen (75 km) • Jonsdorf (50 km) • Bad Schandau (60 km) • Pirna (20 km) • Dresden (25 km) • Radebeul (10 km) • Strehla (60 km)

Wegbeschreibung

Von der Naturpark-Jugendherberge Jonsdorf "Dreiländereck" aus geht es direkt los:

 

Umgebindehausradweg

Der Umgebindehausradweg ist ein rund 115 Kilometer langer Fernradweg in Deutschland , Südostsachsen. Er führt von Neukirch über das Oberlausitzer Bergland und Zittauer Gebirge bis nach Zittau . Gelbe Plaketten mit dem Aufdruck „Ferienlandschaft der Umgebindehäuser“ führen entlang dem Radweg, der größtenteils ausgebaute Straßen nutzt. Der Umgebindehaus radweg verläuft zwischen Neusalza-Spremberg und Großschönau auf fast 60 km überwiegend auf verkehrsarmen Straßen und damit auf Asphalt. Aber auch Abschnitte mit Wald- und Wiesenwegen und unterschiedlichem Belag dominieren den gesamten Radweg und sind gut befahrbar. Der Radweg ist aufgrund der Steigungen und dem Überwinden von Hügeln von mittlerem Anspruch, aber durchaus auch für Kinder geeignet. Die größten Höhenunterschiede sind am Anfang (Gegend um Weifa) und am Ende (um Jonsdorf) der Radroute zu überwinden.

 

Oder-Neiße-Radweg 

Der Oder-Neiße-Radweg ist ein rund 630 Kilometer langer Fernradweg in Tschechien und Deutschland . Er folgt weitgehend der deutschen Ostgrenze zu Polen . Der Oder-Neiße-Radweg verläuft in Süd-Nord-Richtung 55 Kilometer durch Tschechien von der Quelle der Lausitzer Neiße in Nová Ves nad Nisou ausgehend, dieser folgend bis zur Mündung der Neiße in die Oder . Westwärts der Oder führt dann der Weg entlang flacher Flusslandschaften zum Stettiner Haff und nach Ahlbeck auf Usedom . In Tschechien hat der Radweg die Routen-Nummern 3038 am Oberlauf und 14 im Abschnitt südlich von Liberec bis zur Grenze. Der Routenverlauf in Deutschland entspricht der D-Route 12.

 

Sächsische Städteroute

Diese 150 km lange Route hält vier Asse bereit: Nämlich die vier schönsten Städte des „Oberlausitzer Sechsstädtebundes“. Kamenz, Bautzen, Löbau, Görlitz - im 14. Jahrhundert waren sie die gewichtigen Gründungsmitglieder des Oberlausitzer Sechsstädtebundes, der dem Raubrittertum trotzte und den Handel schütze. In der Folge entwickelten sich die Städtchen der Oberlausitz entlang der Via Regia gleichberechtigt, ohne dass eine die klare Führung übernahm. Heute präsentieren sie sich mit wunderschön hergerichteten Altstädten und architektonischen Zeugnissen vom Mittelalter bis zum Klassizismus. Der Radweg beginnt kurz hinter Dresden und führt an malerischen Landschlössern vorbei zuerst in Gottfried Ephraim Lessings Geburtsstadt Kamenz, in der dem großen Dichter der Aufklärung ein Museum gewidmet ist. Und wer geschichtlich noch weiter abtauchen möchte, ist im Saurierpark im nahen Kleinwelka richtig.

 

Spreeradweg

Der Spreeradweg führt auf einer Länge von 420 km von den Quellen der Spree in der Oberlausitz bis nach Berlin , wo die Spree in die Havel mündet. Der Radweg beginnt an der Spreequelle in Eibau und folgt dem Spreelauf durch das Lausitzer Bergland bis nach Bautzen . Dieser Teil der Strecke weist viele Steigungen auf. Ab Bautzen fährt man durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und somit durch etwas flacheres Gebiet. Weiter geht es vorbei am Braunkohletagebaugebiet bei Spremberg . Nach Cottbus folgt das Peitzer Teichgebiet. Weiter führt der Radweg durch den Spreewald mit seinen weit verzweigten Kanälen. Danach vereinigt sich der Fluss wieder und man kann weiter über Fürstenwalde bis nach Erkner an der Berliner Stadtgrenze radeln. Dort hat der Spreeradweg Anschluss an den Europaradweg R1 . Im sächsischen Teil ist die Ausschilderung teilweise ergänzungs- und wartungsbedürftig. Insbesondere in der Braunkohlenfolgelandschaft zwischen Uhyst und Schwarze Pumpe fehlt sie nahezu vollständig. Die Wegeführung ist teils abwechslungsreich und naturnah auf guten Wegen, teilweise vorrangig zur Entfernungsüberbrückung geeignet.

 

Rübezahlradweg

In landschaftlich reizvoller Lage führt der internationale Rübezahlradweg durch die Sächsische und Böhmische Schweiz, das Zittauer Gebirge, das Isergebirge sowie das Riesengebirge. In seinem ca. 250 Kilometer langen Verlauf durch Deutschland, Tschechien und Polen überschreitet er die Landesgrenzen fünfmal. Entlang der Strecke bieten sich dem Radler zahlreiche Aussichtspunkte mit atemberaubenden Ausblicken. Die Natur bietet hügelige bis bergige Landschaften mit dichten Wäldern, saftigen Wiesen, zahlreichen Naturdenkmälern, faszinierenden Felsformationen und Wasserfällen. Ebenso laden historische Städte, malerische Gebirgsstädtchen und Bergdörfer mit traditionellen Spezialitäten, geschichtsreichen Sehenswürdigkeiten, wie Ritterburgen, Schlösser und interessante Museen zum Verweilen ein.

 

Radfernweg Sächsisches Mittelgebirge 

Der 91 Kilometer lange Radwanderweg führt zum überwiegenden Teil durch das Oberlausitzer Bergland, ein Mittelgebirge aus eben diesem Gestein. Viele der bewaldeten Kuppen laden mit Berggasthöfen und wunderschönen Aussichten zum Verweilen ein. An das Oberlausitzer Bergland schließt sich der Naturpark Zittauer Gebirge an. Das kleinste deutsche Mittelgebirge ist ein gut erschlossenes Urlaubsgebiet mit einem dichten Wander- bzw. Radwanderwegenetz und reizvollen Ausflugszielen wie z.B. der Burg- und Klosteranlage auf dem Berg Oybin und familienfreundlichen Freizeitangeboten. Eine historische Schmalspurbahn verbindet die Kurorte Jonsdorf und Oybin mit Zittau am Ende des Radwanderweges. Die Route ist durchgehend ausgeschildert, der Untergrund fast überall sehr gut befestigt. Zwischen Ebersbach und Großschönau folgt der Weg überwiegend verkehrsarmen Straßen; hier rollt man fast 60 km lang auf Asphalt. Bei weiteren Abschnitten dominieren gut befahrbare Wald- und Wiesenwege. Die hügelige bis gebirgige Landschaft stellt mittlere Ansprüche an die Kondition des Radlers. Die größten Höhenunterschiede sind auf den Strecken um Weifa und Jonsdorf zu überwinden. Der Radfernweg Sächsische Mittelgebirge ist Teilstück der D 4-Route Zittau-Aachen.

 

Elberadweg

Die Verführung zu einem besonderen Erlebnis – eine Radtour entlang der Elbe. Der 860 Kilometer lange Elberadweg gehört zu den reizvollsten und abwechslungsreichsten Radwanderrouten Europas. Der Bereich zwischen Nordsee und der tschechischen Grenze zeichnet sich aus durch vielfältige Landschaftsformen, spannende Historie und einzigartigem Kulturerbe. Auf deutschem Gebiet führt der Weg durch sieben Bundesländer – 180 Kilometer davon durch Sachsen. Er ist überwiegend eben, größtenteils asphaltiert und vorwiegend autofrei. Von der Strecke ist der Weg besonders für Anfänger, Freizeitfahrer und Familien mit selbst fahrenden Kindern ab 10 Jahren geeignet. Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung wird empfohlen, den Elberadweg flussaufwärts zu fahren.

Details zur ausgewählten Route
Schwierigkeit schwer
Strecke 370,9 km
Dauer 27:49 h
Aufstieg 2455 m
Abstieg 2770 m
Start
Start Naturpark-Jugendherberge Jonsdorf "Dreiländereck"
Ziel Graslöwen-Jugendherberge Strehla
Details
Kondition
Schwierigkeit
Erlebnis
Landschaft
Beste Jahreszeit
April , Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober
Höhe
520 m
90 m
Eigenschaften
  • Etappentour
  • geologische Highlights
  • Rundtour
  • Geheimtipp
  • Von A nach B
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