Denkmal

Superintendentur

Das Gebäude wurde 1538 durch den Annaberger Bergbauunternehmer und Bürgermeister KASPAR KÜRSCHNER erbaut. Der Bergbauunternehmer besaß Anteile an der Grube Himmlisch Heer in Cunersdorf. Über einen kurzen Zeitraum trat die Grube durch hohe Silbererzlieferungen hervor. Diese ermöglichten entsprechend hohe Ausbeutezahlungen. Im fortgesetzten Betrieb ging das Ausbringen merklich zurück. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen ansehnlichen zweigeschossigen Bau, der sich über vier Grundstücke erstreckt. Das Haus besitzt ein Mansarddach mit einem Zwerchhaus. Nach den Stadtbränden 1604, 1630 und 1731 wurde das beschädigte Haus mehrfach erneuert. Der Eingang zum Haus besteht aus einem aufwändig gestalteten Portal mit Wappen, Pinienzapfen und Gottesauge im Tympanon. Seit dem Jahr 1576 befindet sich in diesem Haus die Superintendentur. Das im Erdgeschoss gelegene Archiv besitzt ein Gratgewölbe, die Räume im Obergeschoss weisen einfache Stuckdecken auf.

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