Seiffen
Seiffen hat seine Wurzeln im Bergbau und wurde erstmalig 1324 als »cynsifen« urkundlich erwähnt. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vollzog sich der Wandel zur Holzverarbeitung.
Bald dominierten gedrechselte Erzeugnisse. Eines der für die Holzverarbeitung errichteten Werkstätten ist das zwischen 1758 und 1760 erbaute PREISSLER’sche Wasserkraftdrehwerk, heute die einzige so komplett erhaltene historische Anlage. In diesem Wasserkraftdrehwerk ist seit über 100 Jahren die Kunst des Reifendrehens beheimatet. Die Seiffener Holzkunst umfasst vielfach bergmännische Themen. Im 20. Jahrhundert fand hierbei auch die Seiffener Bergkirche als Motiv Verwendung. Dem achteckigen Kirchengebäude mit Zeltdach, zwischen 1776 und 1779 errichtet, liegt der Gedanke des Zentralbaus zu Grunde. Als hölzerne Miniatur ist sie bis heute weltbekannt.
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