Denkmal

Schacht 2 (Förderschacht)

Die Auffahrung des Schachtes erfolgte im Jahr 1964 nach  der „Überhauen-Technologie“ von unter Tage (2.Sohle) nach über Tage in mehreren Etappen. Der Ansatzpunkt war so gewählt worden, dass der Schacht unmittelbar im Aufbereitungsgelände zum Durchschlag kam. Danach wurden die Abschnitte von der 3. zur 2. Sohle und von der 5. zur 3. Sohle aufgefahren. Teilweise kam die sogenannte „ALIMAK-Kletterbühne“ zum Einsatz. Zuletzt erhielt der Schacht sein endgültiges Profil durch Abteufen (Nachreißen) von oben nach unten. Im Jahr 1966 erfolgte die Inbetriebnahme des Förderschachtes.

1982 Beginn der Arbeiten Anschluss der 6. Sohle und daran anschließend im September 1983 Abteufen zur 7. Sohle;  1984 Auffahrung der 7. Sohle jeweils 10 m nach Norden und Süden vom Schacht aus.

Die Verwahrung erfolgte im Rahmen der Betriebsschließung 1993 bis 1994 durch Einbringen einer Betonplombe bei 49 m unter Geländeoberkante. Darüber ist der Schacht mit Magerbeton verfüllt und durch eine Stahlbetonplatte abgeschlossen. Das Schachtfördergerüst trägt heute nur noch musealen Charakter und ist Wahrzeichen für den ca. 750-Jahre andauernden Bergbau in Ehrenfriedersdorf und Umgebung. Die letzten Aufbereitungsanlagen wurden im Jahr 2010 abgerissen.

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