Rothschönberger Stolln - Lichtloch VIII / Halde
In 1865 it was intended as an additional air shaft and to be used simultaneously for the Beihilfe mine, though this has not been realized.
Das VIII. Lichtloch befindet sich 465 m südwestlich der Halsbrücker Esse, unmittelbar am nördlichen Muldenhang. Das VIII. Lichtloch wurde ab 1865 als zusätzliches Lichtloch angelegt und war gleichzeitig als zweiter Hauptschacht der Grube Beihilfe vorgesehen, wozu es allerdings nicht kam. Seine Halde besitzt eine Länge von etwa 45 m und eine Breite von etwa 35 m. Die Finanzierung der Anlage erfolgte anteilig durch den Fiskus und die Grube Beihilfe. Im letzten Jahr der Vortriebsarbeiten erfolgte das Bohren der Sprengbohrlöcher unter Verwendung von Bohrmaschinen. Das Lichtloch erfüllte seine Funktion beim Bau des Rothschönberger Stollns, später bei den Rekonstruktionen des Stollns nach dem Hochwasser 1897 und 2002. Hierzu nutzte man bei den Sanierungsmaßnahmen das VIII. Lichtloch als Ausgangspunkt fürdie erforderlichen Arbeiten. Bei den letzten Rekonstruktionen wurde das Lichtloch komplett mit einer neuen Fahrung ausgestattet. Während der Arbeiten wurde bei einem Brand der an der Halde befindliche Kohlenschuppen vernichtet.
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