Rothschönberger Stolln - Grabentour
Die heute unter dem Begriff Grabentour bekannte Aufschlagwasserversorgung ist eine der bekanntesten Anlagen dieser Art innerhalb des sächsischen Erzbergbaus.
Die heute unter dem Begriff Grabentour bekannte Aufschlagwasserversorgung ist eine der bekanntesten Anlagen dieser Art innerhalb des sächsischen Erzbergbaus. Sie wurde unmittelbar nach dem Baubeginn des Rothschönberger Stollns 1844 begonnen und bereits 1847 vollendet. Dir Gesamtlänge der Grabentour vom Beginn im Bobritzschtal (nördlich Krummhennersdorf) bis zum IV. Lichtloch beträgt 3,6 km. Dabei entspricht Länge der Kunstgräben 1,7 km und die der Röschen 1,9 km. Die Kunstgräben und Röschen der Grabentour sind gegenwärtig wasserfrei bzw. führen Standwasser. Sie entsprechen den typischen erzgebirgischen Kunstgräben und wurden mit Lehm abgedichtet. Entlang des Grabens führte der Grabenweg, der vom Grabensteiger zur täglichen Kontrolle der Anlagen begangen wurde.
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