Rothschönberger Stolln - Grabentour - Rösche am V. Lichtloch
Bei den Röschen der Grabentour handelt es sich um bergmännische aufgefahrene, untertägige Wasserführungstrecken.
Bei den Röschen der Grabentour handelt es sich um bergmännische aufgefahrene, untertägige Wasserführungstrecken. Während der Einlauf als oberes Mundloch bezeichnet wird, nennt man den Auslauf unteres Mundloch. Die Röschen besitzen Bezeichnungen nach regionalen Gegebenheiten. Teilweise wurden sie unter Verwendung von Lichtlöchern im Gegenortbetrieb aufgefahren. Alle Röschenmundlöcher sind mit elliptischer Grubenmauerung aus Gneis-Bruchsteinen errichtet. Bei einigen Mundlöchern sind Stirnmauern aufgeführt. Teilweise gehen die Grabenmauern unmittelbar in die Mundlochmauerungen über. Seltener besitzen die Mundlochmauerungen Flügelmauern. Untertägig stehen die meisten Röschen ohne Ausbau im anstehenden Gestein. Die Gesamtlänge der Röschen beträgt insgesamt 1.905 m. Entweder sind die Mundlöcher mit einem Gitter oder mit einer Mauer verwahrt. Die ursprünglich an den Mundlöchern vorhandenen Türen sind nicht erhalten.
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