Halde des Deutschlandschachtes
Die Deutschlandschachthalde ist neben dem Förderturmgebäude des Karl-Liebknecht-Schachtes ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Oelsnitz/Erzgeb. Die Entstehung der Halde ist auf die Deutschlandschächte I und II zurückzuführen, wobei die höchste Erhebung dem Schacht I zuzuordnen ist. Der Deutschlandschacht I wurde von 1871 bis 1874 bis in eine Tiefe von 699 m abgeteuft. Der Deutschlandschacht II wurde als Schwesterschacht zum Deutschlandschacht I in der Zeit von 1872 bis 1877 abgeteuft. In den Jahren 1879 und 1920 folgten weitere Abteufungen. Bereits 1877 gelang die Verbindung beider Schächte in einer Tiefe von 663,30 m. Die damit verbesserte Wetterführung ermöglichte bessere Arbeitsleistungen. Heute setzt sich die seit 1971 öffentlich zugängliche Halde aus den beiden Halden der Deutschlandschächte I und II zusammen. Die Gesamtfläche der Halden betrug nach Einstellung des Bergbaus fast 19 ha. Heute ist die Deutschlandschachthalde durch natürlichen Bewuchs gekennzeichnet.
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