Ehemaliges Kalkwerk in Herold
Als das älteste Kalk- und Marmorwerk des Erzgebirges gilt das ehemalige Kalkwerk in Herold. Die Ruine des Industriedenkmals erinnert an die Kalkförderung über und unter Tage.
Der Kalkabbau in Herold wurde 1660 bereits das erste Mal in einer Chronik des Ortes erwähnt. Damals zum Rittergut Thum gehörig, wurde bis 1854 Kalk im Tagebau gefördert. Mittels Sprengung wurde später unter Tage abgebaut und der Kalk mit Pferden abtransportiert. Durch den Bau der Schmalspurbahn zwischen Thum und Wilischtal wurde der Transport erleichtert und 1966 konnte der Abbau durch Elektro-Lokomotivförderung auch unter Tage von Maschinen bewerkstelligt werden. 1979 wurde beschlossen, das Werk aus wirtschaftlichen Gründen zu schließen, weshalb 1985 der letzte Hunt das Werk verließ, der noch heute am ehemaligen Kalkwerk zu sehen ist.
Thum liegt zwischen Chemnitz und Annaberg-Buchholz und die Autobahn A72 befindet sich in der Nähe. Die Abfahrt Stollberg West bringt Sie auf die B95. Diese führt direkt nach Thum.
Parkplätze sind vor Ort vorhanden. Bitte die Ausschilderungen beachten.
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