Die Schütz-Mühle
Der ehemalige Mühlenstandort ist Bestandteil der Wanderung auf den Spuren Zwönitzer Mühlen (2,6km/11km/20km).
Wie auf dem Schild angedeutet wird, stand hier mitten am Berg die "Schütz"-Mühle mit einer "kleinen Schleifhütte". In dieser wurden Halbfertigprodukte, z.B. Sensen oder Sicheln gefertigt. In der Mühle ist der kleine Matthes Enderlein zur Welt gekommen. Die Gasse, zwischen der heutigen Häuserreihe links, die "Leipziger Häuser" und dem Parkplatz rechts, heißt noch heute "Schleifgässel". Früher verlief hier der Mühlgaben von Kühnhaide zur Mühle. Der Graben war 500 m lang und 1,50 m breit. Einst hatte die Mühle zwei Mahlgänge, ein Brettmühlengang und eben die Schleifhütte. 1785 ging die Mühle in den Besitz der Familie Schütz aus Kühnhaide über. Die "Schütz" sind also die Namensgeber für Mühle und Bergl. 1850 standen hier das von altersher brauberechtigte Wohn- und Mühlengebäude mit Backofen und unterbautem Keller, 2 Wasserräder von weichem Holz, ein Wasserhaus. Daneben das Schneidemühlengebäude mit an der Vorderseite angebautem Stallgebäude und 1 Wasserrad von weichem Holz mit eisernen Schrauben. 1846 baute Schütz, mit einem Christian Fürchtegott Günther aus Niederzwönitz unten an der Lößnitzer Straße, eine Baumwollspinnereifabrik auf. Das war das Ende der Mühle.
Wenn Sie sich auf den Weg machen, finden Sie an der schwarzen Informationstafel den QR-Code für die Audiodatei. Heimatforscher Stefan Schneider wird Ihnen vor Ort interessantes zur Geschichte der Mühle erzählen.
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Greifensteinregion