Aktive Revierwasserlaufanstalt Freiberg - Cämmerswalder Rösche
Um das Wasser des Cämmerswalder Baches für bergbauliche Zwecke nutzen zu können, erfolgte in den Jahren 1856 bis 1859 der Bau der Ersten und Zweiten Cämmerswalder Rösche. Die Erste Cämmerwalder Rösche besitzt eine Länge von 353 m. Der an ihrem unteren Mundloch befindliche Graben verbindet sie mit der Pfaffenholzrösche. Die Zweite Cämmerswalder Rösche misst 190 m und ist mittels des 568 m langen Cämmerswalder Kunstgrabens mit der Ersten Cämmerswalder Rösche verbunden. Am oberen Mundloch der Zweiten Cämmerswalder Rösche befinden sich die einst am oberen Mundloch der Flöharösche angebrachten gusseisernen Tafeln, die die Umsetzung des Hauptwasserversorgungsplanes von 1784 und das Erreichen des seit dem 16. Jahrhundert verfolgten Zieles der Nutzbarmachung von Flöhawasser für den Freiberger Bergbau dokumentieren. Ein außer Nutzung befindlicher Zuführungsgraben verbindet den für heutige Zwecke der RWA nicht brauchbaren Cämmerswalder Bach mit der Revierwasserlaufanstalt Freiberg.
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