Viadukt Beckerbrücke
Die etwa 275 Meter lange Brücke überspannt am südlichen Rand der Innenstadt die Annaberger Straße, den Chemnitzfluss sowie die Beckerstraße. Die elegant und detailreich gestaltete Konstruktion vereint Fachwerkbögen mit Balkenbrücken und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet. Sie geht auf den Ingenieur Claus Köpcke zurück, der auch die Dresdner Loschwitzer Brücke entwarf, die unter dem Namen „Blaues Wunder“ bekannt ist.
Das Eisenbahnviadukt sollte ursprünglich von seinem Eigentümer, der Deutschen Bundesbahn AG, abgerissen werden. Engagierte Menschen setzten sich erfolgreich für seinen Erhalt ein. Heute steht das Viadukt als Symbol des zivilgesellschaftlichen Einsatzes. Dafür wurde der Bürgerverein Viadukt e.V. gegründet, der auch an der Entwicklung des Programmes zur Kulturhauptstadt Europas 2025 beteiligt war. 2.500 Tonnen Stahl auf 275 Meter Brückenlänge und mehr als 10.000 Nieten, die ausgetauscht werden mussten – am 4. September 2024 wurde die Brücke offiziell wieder in Betrieb genommen.
Bei der Umgestaltung des Areals am Eingang zum Stadtpark sind verschiedene Angebote zum Verweilen entstanden, die den kleinen Park zu einem Treffpunkt für alle Altersgruppen machen. Das Viadukt selbst wurde als architektonisches Element inszeniert und hervorgehoben.
A4 / A72: Abfahrt Chemnitz Mitte
B95 stadteinwärts folgen; Zwickauer Straße überqueren, nach ca. 550 m rechts in die Beckerstraße einbiegen.
Entlang der Beckerstraße oder Lothringer Straße.
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.