St. Niklas Kirche
In seiner jetzigen Gestalt ist die Stadtpfarrkirche wahrscheinlich eine Anlage Ortsangabedes 14. bzw. 15. Jahrhunderts. Noch heute sieht man im Chorturm Schießscharten – ein deutliches Zeichen dafür, dass er ein Wehrturm war. Das Langhaus besteht aus 2 Schiffen mit je 3 Jochen und stammt höchstwahrscheinlich aus dem frühen 16. Jahrhundert.
Wenn man die Kirche betritt, erlebt man im Wesentlichen die Raumstruktur, die Raumfarbigkeit und die Lichtverhältnisse, wie im Jahr 1507. Von 1975 – 1979 wurde bei der Restaurierung die Bemalung rekonstruiert.
Gleich nach der Eingangstür steht man in einem tief angesetzten unregelmäßigen Kreuzgratgewölbe. Dieses Gewölbe ist älter als das Hauptgewölbe und vielleicht ein Überrest der ursprünglichen Westturmanlage. Geht man weiter, kommt man zum zweischiffigen Langhaus mit einem dreijochigen Kreuzrippengewölbe. Das Gewölbe entwickelt sich aus zwei achteckigen Mittelstützen, wobei nur die östliche frei im Raum steht. Die doppelgeschossigen hölzernen Emporeneinbauten an beiden Seiten stammen aus dem 17. Jahrhundert. Durch den hohen, schweren, spitzbogigen Chorbogen kommt man in den Altarraum. Hier besteht das Deckengewölbe aus zwei querrechteckigen Jochen. Prächtige Akzente setzen die beiden farbigen Schlusssteine mit der Darstellung des Adlers und des Gotteslamms. Hinter dem Altar befindet sich ein Sakramentshäuschen. Bei der Renovierung 1977 wurde es wiederentdeckt und rekonstruiert. Auf der anderen Seite war auch noch ein solches Häuschen, welches aber wieder zugemauert wurde.
Kirchenbesichtigungen und Kirchenführungen sind jederzeit nach telefonischer Anmeldung möglich.
Während der Öffnungszeiten des Pfarramtes kann die Kirche jederzeit aufgeschlossen werden.
Feste Besichtigungszeiten haben sich nicht bewährt.
Außerdem steht die Kirche zu allen Gottesdiensten offen.
Um die Kirche gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Am Markt vor dem Rathaus, kann man (1Stunde) parken.
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