Historische Stätte

Mordkreuz am Hammermühlenteich

Zwönitz

An dieser Stelle geschah am 30. Juli 1824 ein grausamer Mord. Der Zimmergeselle Johann Georg Besserer, 45 Jahre, aus Unterkoskau, und der 60jährige Maurergeselle Johann Friedrich Köhler aus Elbingerode waren auf der Walz und nächtigten in Nähe der Hammermühle auf einer Wiese. Der der Trunksucht ergebener Besserer fasste dabei den Entschluss, seinen Wandergefährten aus Habgier zu ermorden. Durch Stiche und Schnitte in den Hals setzte er sein Vorhaben in die Tat um. Er nahm Köhler die Taschenuhr und 44 Taler ab, versteckte den Ermordeten auf der Wiese des Mühlenbesitzers Austel und flüchtete. Morgens entdeckte ein Knabe die Leiche. Eingeleitete Suchmaßnahmen führten am nächsten Tag in St. Egidien zur Festnahme des Täters. Köhler wurde unter großer Anteilnahme auf dem Gottesacker zu St. Johannis am 04. August bestattet. Der geständige Besserer wurde vom Gericht zur Grünhain zum Tode verurteilt, am 04.11. enthauptet und aufs Rad geflochten.

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Greifensteinregion

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