Markt Zwönitz
In der Mitte des 15. Jahrhunderts veranlaßt der Abt des Zisterzienser-Klosters Grünhain die Anlage einer Marktsiedlung nordöstlich des Dorfes Zwönitz. Anstoßend an die Fluren vom Dorf Kühnhaide, Dorf Zwönitz und Dorf Niederzwönitz erhielt die Neugründung den Namen "Czvenizc in foro"* zur Unterscheidung zum Dorf Zwönitz. Im Terminierbuch der Zwickauer Franziskanermönche (1460), ist dieser Name belegt. Die Verleihung des Stadtsiegels 1475 (Sigullum opdi Zcvenicz) durch den Abt Johannes Funck, weist auf eine vorhandene Stadtgerichtsbarkeit hin. Begünstigt durch die Lage an mehreren Durchgangsstraßen wird dem "stetil Zwönitz" 1545 das Jahrmarktsprivileg erneuert. Die Kleinstadt zählte etwa 570 Einwohner. Nach der Säkularisierung des Klosters geht Zwönitz in das kurfürstliche Amt Grünhain über. Bedingt durch mehrere größere Stadtbrände besteht eine stilistisch uneinheitliche Marktbebauung. Im Stadtsiegel ist ein blauer Sittich auf einem grünen Dreiberg mit Zierrat abgebildet. Erinnert möglicherweise an das Mutterkloster Sittichenbach.
*"in foro" keine Stadtmauer
Auf dem Markt stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
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Greifensteinregion