Eisenhammer und Hammermühle
Schon vor 1482 stand auf dem Gelände des heutigen Sägewerk Weber ein Eisenhammerwerk; welches zur „Geyerischen Bergfreiheit“ gehörendem Bergamt Geyer unterstand. Im Umfeld des frühindustriellen Betriebes, in dessen Nähe Kohlenmeiler rauchten, wurden vom Hammerherrn sicher auch Bergbauversuche unternommen. Der Eisenhammer verfiel im ersten Jahrzehnt des Dreißigjährigen Krieges. Schon 1633 wurde im Kirchenbuch unter den Pesttoten ein Hammermüller Mathes Nebel eingetragen. Erst 1750 erschien die, noch auf „Geyerischem Revier“ erbaute, Hammermühle in der Steuerliste. Durch Brände gegen Ende des 19. Jahrhunderts und wechselnde Besitzer kam es zum allmählichen Niedergang der, zur Versteigerung angebotenen, Schneide- und Mahlmühle mit Bäckerei. 1933 erstand Guido Haustein das Anwesen und baute es zu einem modernen Sägewerk um. Seit 1958 setzt die Familie Weber die Tradition des mehr als 500 Jahren alten Betriebes fort.
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