Halde

Uranbergbau Halde 366

Die Halde 366 entstand ab 1949 aus den Schüttungen der Schächte 186, 366 und 383 sowie durch verschiedene Stollnauffahrungen. Einzelhalden hatten sich zu einem Schüttkomplex mit 40 ha Aufstandsfläche und 7,7Mio. m³ Haldenvolumen vereinigt. 

Die Halden des Uranerzbergbaus waren umwelttechnisch sehr problematisch und zeichneten sich zudem durch besonders große Abraumflächen aus und oftmals Nähe zu Wohngebieten aus. Für jeden Standort des Uranerzbergbaus wurde nach der Stilllegung im ersten Halbjahr 1991 ein Sanierungskonzept erarbeitet. Insgesamt 48 Halden mussten auf radioaktiven Abraum untersucht werden. Bedingt durch die Art der Haldenschüttung waren die Böschungen der Halden des sächsischen Uranerzbergbaus steil und dadurch weitestgehend unbegrünt. Von diesem freiliegenden kahlen Haldenflächen ging eine erhöhte Umweltbelastung aus.

Für die Halde 366 sah man vor, diese am Ort zu belassen, die Böschungen abzuflachen sowie ein Abdeckung aufzubringen, um eine radioaktive Exposition der Bevölkerung zu minimieren. 

 

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