Denkmal

Schneeberger Floßgraben

Der Floßgraben beginnt beim Wehr am Rechenhaus und zieht sich über Aue bis nach Bad Schlema, wo er im Schlemaer Kurpark in den Schlemabach abfließt. Am Anfang des Grabens sind noch Relikte des Muldenwehres mit dem ehemaligen Holzrechen erhalten. Von hier wurde der Graben mit Wasser gespeist. Der Uranerzgewinnung durch die SDAG Wismut war das Wasser des Floßgrabens hinderlich und der Graben wurde hier umgestaltet. Das abschließende Stück des Floßgrabens bis zum alten Holzlager am Zechenplatz in Bad Schlema wurde im sogenannten Deformationsgebiet fast vollständig durch den Uranerzbergbau und dessen Begleitfolgen zerstört. Die Ufer des Floßgrabens sind aus Bruchsteinen, abschnittsweise auch aus Ziegeln und Beton befestigt. Der Höhenunterschied zwischen Beginn und dem rund 15 km entfernt gelegenen Ende beträgt 70 m und entspricht einem Gefälle von etwa 0,4 %. Die durchschnittliche Breite des Floßgrabens beträgt heute zwischen 1 m und 1,50 m. Ursprünglich betrug diese 1,80 m bis 2,0 m.

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