Nonnenfelsen
Kletterfelsen im Tal der Schwarzen Pockau
Die Sage vom Nonnenfelsen
Graf Iso von Isenberg hatte mit dem Teufel um seine einzige Tochter gewürfelt und verloren. Er hatte die Wahl, sie entweder mit seinem Todfeind von Eisenbruch zu vermählen oder sie in das Kloster Grünhain zu schicken. Er entschloß sich zu letzterem, sann aber danach, sie von dort wieder zu befreien und führte dies auch aus.
Vater und Tochter wurden von den Klosterknechten verfolgt. Als die Verfolger ihnen schon ganz nahe waren, stürzten sich beide von einem hohen Felsen in die Tiefe und waren für immer verschwunden. Der Fels trug aber fortan den Namen Nonnenfelsen.
(Aus: Unsere Heimat, Juni 1974, S. 84, unter Berufung auf Köhler, Sagenbuch des Erzgebirges, Nr. 251, gekürzt)
Vom Namen des Nonnenfelsens
Wer bei Mondschein den Weg am Schwarzwasser entlang geht und zum Nonnenfelsen emporblickt, der sieht auf dem Gipfel viele Nonnen. Die einen sitzen, die anderen stehen. Davon soll der Felsen seinen Namen haben.
(Nach Willy Löschner, Pobershau)
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