Bergwerk

Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln (Stolln 81)

Im Besucherbergwerk können nach etwa 600 m Fahrt mit der Grubenbahn eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Uranbergbaus der SAG Wismut besichtigt werden. Die Hauptattraktion ist sicherlich das 9 m hohe Kunstrad, welches von den Mitgliedern des Vereins Altbergbau originalgetreu und voll funktionsfähig nachgebaut wurde. Bei einem kleinen Rundgang über das Gelände des Bergwerkes findet man noch viele Originalmaschinen des Wismutbergbaus.

Bestandteil des untertägigen Besucherbergwerks sind eine Vielzahl von Maschinenräumen und Radstuben sowie verschiedene Auffahrungen und Abbaue aus allen Bergbauperioden. Das Besucherbergwerk ist durch den Stolln 81 aufgeschlossen. Dieser wurde im Zusammenhang mit dem Uranerzbergbau der letzten Bergbauperiode angelegt. Er stand als Richtstrecke mit den neu abgeteuften Schächten 79 und 117 in unmittelbarer in Verbindung. Der nur teilweise touristisch erschlossene Querschlag besitzt eine Gesamtlänge von 903 m. Gegenwärtig kann der vordere Teil des Querschlags mit einer Grubenbahn befahren werden. Das neu ausgemauerte Mundloch des Stollns 81 ist zugleich Zugang zum Besucherbergwerk. Südlich vom diesem befindet sich das historisch bedeutsame Mundloch des Markus Röhling Stollns, der ursprünglich als St. Anna Stolln angelegt wurde und eine Gesamtausdehnungvon etwa 8,6 km besitzt. Die Mundlochmauerung des Stollns stammt aus dem Jahre 1831. IDas im Tal der Sehma erbaute Huthaus dient dem Besucherbergwerk als modernes Funktionsgebäude.

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