Aktive Revierwasserlaufanstalt Freiberg - Mortelbacher Rösche
Angesichts der zu erwartenden Kosten wurde beim Ausbau des Aufschlagwassersystems des Freiberger Reviers in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zunächst von der Beschaffung der Mortelbacher Wasser abgesehen. Erst 1826 begann die Umsetzung des Baus einer Rösche von Ullersdorf bis zum Mortelgrund. Mit dem Vertrag vom 1. November 1826 gestand die Grube Altväter der königlichen Administration die Benutzung des Stollens als neue Wasserleitung für alle Zeit ein. Die Arbeiten begannen im Jahr 1827. Beim Bau der Rösche war ab 1847 am Lichtloch „Maschine“ auch eine Dampfmaschine im Einsatz. Die Durchschläge der im mehrfachen Gegenortbetrieb errichteten, 3.054 m langen Rösche erfolgten 1851 und 1853. Ab 1853 wurde Wasser aus dem Mortelbach dem Freiberger Bergrevier zugeführt.
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