Transportweg in das Muldental - Mundloch des Oberen Erzbahnstollns
Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Aufbereitungskapazität der Himmelfahrt Fundgrube und dem 1854 begonnenen Umbau der Mittleren Ratsmühle zu einer Poch- und Stossherdwäsche mit acht Stossherden und einem Pochwerk mit insgesamt 24 Pochstempeln steht der Bau einer zweifach gebrochenen und damit das Höhenniveau verändernden Huntelaufbahn. Die Anlage wurde 1857 in Betrieb genommen. Das Erz wurde über die insgesamt 875 m lange Huntelaufbahn in das Muldental transportiert. Die hier vorhandenen Erzrollschächte waren gleichzeitig Erzspeicher. Der Transport erfolgte zuerst zu einem 56 m tiefen, oberen Rollschacht, der sich in der Halde des David Schachtes befand. Das in diesen verstürzte Erz wurde im Niveau des Oberen Erzbahnstolln abgezogen und gelangte nach 300 m durch den Stolln über das zugehörige Mundloch auf den Erzbahndamm und über eine nicht mehr erhaltene Holzkonstruktion zum Unteren Rollschacht.
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