SILBERSTADT® Freiberg
»Glück Auf« – so grüßen sich die Freiberger noch heute – in der Stadt, wo Bergleute über 800 Jahre lang nach Silber und Erzen gruben.
„Glück auf” – so grüßen sich die Freiberger noch heute. Einst verband sich damit die Hoffnung auf reiche Silberfunde und die glückliche Heimkehr aus den Tiefen des Berges. Heute kündet der Gruß vom Stolz der Bürger und ihrer Liebe zu der Silberstadt Deutschlands. Ihr Gesicht ist geprägt vom Reichtum und Glanz, den mehr als 800 Jahre Silberbergbau brachten. Seit 2019 trägt Freiberg – als ein Bestandteil der Montanregion „Erzgebirge/Krušnohoří” – den UNESCO-Welterbe-Titel.
Mit ihrer liebevoll restaurierten, mittelalterlichen Altstadt gehört die Silberstadt® schon lange zu den schönsten Städten Sachsens.
Bergbaugeschichte hautnah
Auch wenn der aktive Bergbau hier 1969 eingestellt worden ist, die Bergbautradition und das damit verbundene Brauchtum sind tief verankert und noch heute erlebbar. Sei es bei einer der traditionellen Berg- und Hüttenparaden, bei der hunderte uniformierte Bergleute durch die Straßen der Silberstadt ziehen oder bei einer Einfahrt in das Silberbergwerk Freiberg. Durchqueren Sie bei einer Untertagebefahrung die vielen Erzgänge in 150 Metern Tiefe wie ein Bergmann. Tauchen Sie ab in eine Welt voller Geheimnisse und entdekcen Sie Zeugnisse vergangener Zeiten. Oder besuchen Sie den neuen Ergänzungsbau des Stadt- und Bergbaumuseums mit seiner Silbernen Pforte.
Für die ganze Familie
Die große Bade- und Saunalandschaft im Johannisbad sorgt für perfekten Spaß und Erholung. Tierpark, Spielplätze, Kino und Erlebnistouren runden das Angebot für Familien ab.
Glänzende Minerale
Mit ihren 3.500 glänzenden Mineralen, glitzernden Edelsteinen und galaktischen Meteoriten gilt die terra mineralia als die schönste Mineralienschau der Welt. Besucher aus nah und fern erleben die Schätze der Erde ganzjährig in einer überwältigenden Präsentation: Ein modernes Ausstellungskonzept und das historische Ambiente von Schloss Freudenstein lassen die Minerale in einer völlig neuen Schönheit erstrahlen.
Silberne Orgelklänge
Silber spielt auch in der Musik eine große Rolle – zumindest wenn es um die weltberühmten Gottfried-Silbermann-Orgeln geht. Allein vier seiner Kunstwerke sind in Freiberg erhalten. Mit ihrem einzigartigen Klang locken sie nicht nur Musikfreunde, sondern auch Organisten aus der ganzen Welt in die Silberstadt. Tun Sie Ihren Ohren etwas Gutes und besuchen Sie eines der ganzjährig stattfindenden Orgelkonzerte. Von Mai bis Oktober erklingen sie jeden Donnerstag zu den seit über 75 Jahren stattfindenden Abendmusiken im ehrwürdigen Dom St. Marien. Mit Kunstschätzen von Weltrang, wie der Goldenen Pforte, der Tulpenkanzel, dem Moritzmonument und zwei Silbermann- Orgeln zählt er zu den schönsten Hallenkirchen Sachsens. Über Jahrhunderte nahe zu unverändert ist seine über 300 Jahre alte große Silbermann-Orgel bis heute eine der bedeutendsten Barockorgeln der Welt.
Lebendige Bergbautradition
Lebendig wird die bergmännische Tradition vor allem zu den großen Bergpa-raden, die zwei Mal im Jahr in Freiberg stattfinden: Zu Mittelsachsens größtem Volksfest, dem Bergstadtfest, marschieren am letzten Juni Wochenende über 800 Teilnehmer in farbenprächtigen Uniformen nach dem Berggottesdienst im Dom durch die engen Straßen der Altstadt zur bergmännischen Aufwartung. Die Bergparade im Fackelschein am Samstag vor dem zweiten Advent bildet traditionell den Höhepunkt der Adventszeit in Freiberg. Wenn das Erzgebirge romantisch im Lichterglanz erstrahlt, hält auch in der Freiberger Altstadt der Weihnachtszauber Einzug.
Ältestes Stadttheater
Höhepunkte aus Oper und Schauspiel erleben Besucher auch im Freiberger Theater. Wegen seiner Innenausstattung wird das älteste Stadttheater der Welt auch liebevoll „kleine Semperoper” genannt. Theaterführungen gewähren jeden 1. Montag im Monat 14.15 Uhr einen Blick hinter die Kulissen.
Welterbe erleben
800 Jahre Bergbau haben in Landschaft und Kultur des Erzgebirges und vor allem in der Silberstadt Freiberg ihre Spuren hinterlassen. Seit 2019 ist die Montanregion „Erzgebirge/Krušnohoří” als grenzüberschreitende Kul-turlandschaft in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Sie gliedert sich in 22 Bestandteile im Erzgebirge - 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Die Montanlandschaft Freiberg ist eines von 22 Hauptelementen des Welterbes
www.freiberg.de/welterbe
Zentral in Sachsen, am Fuße des Erzgebirges gelegen, kann Freiberg nicht nur Ziel eines Kultur- und Städtetrips sein, sondern auch idealer Ausgangspunkt zur Erkundung von Sachsens Stadtschönheiten, wie der Landeshauptstadt Dresden, Meißen oder Leipzig, oder für Naturliebhaber und Aktivurlauber das Erzgebirge und die Sächsische Schweiz
Autobahn ab Frankfurt, München, Berlin, Dresden, Leipzig, Chemnitz: Autobahn A4 - Abfahrt Siebenlehn - B 101 Richtung Freiberg
Autobahn ab Prag: Autobahn A17 – Abfahrt Kesselsdorf – B 173 Richtung Freiberg
Bundesstraße:
ab Dresden: B 173 Richtung Freiberg
ab Chemnitz: B 173 Richtung Freiberg
ab Annaberg- Buchholz: B 101 Richtung Freiberg
Parken in der Altstadt
Parkplätze
Parkplatz "Eherne Schlange": teilweise gebührenfrei
Parkplatz "Untermarkt" (nähe Dom St. Marien)
Parkplatz Schlossplatz (Nähe terra mineralia)
Parkplatz "Geschwister-Scholl-Straße" (Nähe Untermarkt): Anfahrt über: Geschwister-Scholl-Straße 1 (gegenüber) Mo-Fr: 8-18 Uhr; Sa 8-14 Uhr; sonn- und feiertags frei
Parkplatz "Halsbrücker Straße" (außerhalb der Altstadt): Anfahrt über: Halsbrücker Straße --> Tuttendorfer Weg Stellplätze sind bis auf die vermieteten Flächen gebührenfrei und ohne Parkscheibe nutzbar.
Parkplätze für Schwerbehinderte
Übersicht Parkplätze für Schwerbehinderte
Während des Christmarktes: Wegfall der Behinderten-Parkplätze am Obermarkt. Als Ersatz sind Parkplätze auf dem Petriplatz Hausnummer 7/8 eingerichtet.
Parkhäuser
Parkhaus Altstadt: Anfahrt über: Schillerstraße 4
Parkhaus Tivoli: Anfahrt über: Beethovenstraße 15
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Erlebnisheimat Erzgebirge