Bergbau

Zwitterstocks Tiefer Erbstolln mit Bergbaugebiet am Neufang

Altenberg

Der "Zwitterstock Tiefer Erbstolln mit Bergbaugebiet Neufang" gehören als Bestandteil zum Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krusnohori.

Die Gruben im Bereich des sogenannten „Neufangs“ östlich der Altenberger Pinge wurden bereits im Jahr 1472 angelegt. Aus dieser frühen Zeit stammen auch die ältesten Halden, die bis heute erhalten geblieben sind – ebenso wie das kleine, eingeschossige Pulverhaus, das im Jahr 1793 errichtet wurde. Weitere bedeutende Sachzeugen des Bergbaus sind die Schutzhäuser der Wetterschächte 20 und 32, das Schutzhaus über dem Rothzecher Treibeschacht sowie das Mundloch des Zwitterstock-Tiefen-Erbstollns. Dieser insgesamt 1.978 Meter lange Stollen entstand während der ersten Hauptphase des Altenberger Bergbaus zwischen 1491 und 1543. Er diente zur Entwässerung der Gruben bis in eine Tiefe von 132 Metern und zählt zu den technischen Meisterleistungen des damaligen Bergbaus in Altenberg.

Anreise

Über BAB17 - Abfahrt Bad Gottleuba - Lauenstein - Geising - Altenberg

Über B170 - Dresden - Dippoldiswalde - Altenberg / Teplice - Dubi - Zinnwald-Georgenfeld - Altenberg

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01773 Altenberg
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