Aktive Revierwasserlaufanstalt Freiberg - Hemmberg Rösche
Der Baubeginn der Hemmbergrösche ist vermutlich in das Jahr 1858 zu datieren, da das königliche Oberbergamt in diesem Jahr die Errichtung eines Lichtloches in der Rösche anwies. Zu dieser Zeit erfolgte auch die Schaffung des Graben- und Dammbauwerkes, welches vom unteren Mundloch der Hemmbergrösche die Verbindung zur Zweiten Cämmerswalder Rösche bildet. Im Mai 1861 konnte der Durchschlag der 827 m langen untertägigen Wasserleitung verzeichnet werden. Mit dem Bau der Talsperre Rauschenbach wurde ein Schacht in die Hemmbergrösche abgeteuft. Dieser Schacht wurde zum Entnahmebauwerk der Talsperre Rauschenbach ausgebaut und überdacht. Im Schachtbauwerk befinden sich die Verschluss- und Regeleinrichtungen der Rohwasserentnahme sowie ein Pegel zur Durchflussmessung.
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