Kleiner Hirschenstein
Entlang des Reitsteiges, wo die einstigen „Industrieanlagen“ aufgrund der Schlackenfunde zu vermuten sind, führt unser Rundgang bei etwa 566 m NN rechts in Richtung „Kleiner Hirschenstein“, einem beeindruckenden Felsmassiv. Eine alte Buche, deren mächtige Wurzeln sich am Fels festkrallen sowie die Stille, die durch das leise Rauschen der Blätter unterbrochen wird, strahlen einen Hauch längst vergangener Zeiten aus. Es soll ein Heiliger Hain gewesen sein, so munkeln unsere Altvorderen. Aus geologischer Sicht befindet sich hier die Grenze des Kirchberger Granitmassivs, dargestellt auf einer Schautafel. Der uralte Baum ist vor ein paar Jahren verschwunden, ein neuer wächst empor.
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Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.