Die Sendig-Mühle
Die erste Zwönitzer Papiermühle wurde 1540 erstmals urkundlich genannt. Sie bekam 1545 vom sächsischen Kurfürst das Privileg, Papier aus Lumpen herzustellen. Nach der Papiermacherfamilie Brüderlein war die Familie Sendig von 1695 bis 1858 Besitzer der Mühle. Neben der Handpapiermacherei stellte man ab ca. 1800 Pressspäne her. Die alte Mühle brannte 1867 ab und es entstanden größere und modernere Fabrikgebäude. Im Jahre 1877 endete die Papierherstellung und das gesamte Grundstück wurde 1886 Eigentum von Oscar Koch. Die Ruine mit der Radkammer und dem Wasserfall wurde 1980 abgerissen. Durch ABM erfolgte die Rekonstruktion.
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